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Das Urlauberdilemma

Das Urlauberdilemma basiert auf der Annahme, dass zwei unterschiedliche Parteien ohne Absprache den Wert einer zerbrochenen Vase nicht ideal in dem Sinne nennen können, als sie dadurch ihren persönlichen Besitz maximieren.

Das Spiel findet in einer Situation statt, in der beide Spieler unabhängig voneinander (und ohne jemals die Chance gehabt zu haben sich abzusprechen) einem Spielleiter einen Betrag nennen sollen. Die Spieler bekommen diesen Betrag (als Entschädigung für das zerdepperte Urlaubsmitbringsel) vom Spielleiter ausbezahlt, wenn beide den gleichen Betrag zwischen 2 und 100 Euro nennen.

Um das Spiel ein wenig von einer Lotterie zu entfernen bekommen die Spieler auch Geld, wenn sie unterschiedliche Beträge genannt haben: Beide Spieler bekommen den niedrigeren Betrag. Zusätzlich bekommt der Spieler der den niedrigeren Betrag genannt hat 2 Euro als Bonus gutgeschrieben, und der Spieler der den höhreren Betrag genannt hat bekommt zur Strafe 2 Euro abgezogen.

Fazit

Bei der mathematischen Lösung des Spieles ist zu beachten, dass menschliche Spieler im Allgemeinen dazu neigen das Gegenüber ähnlich einzuschätzen wie sich selbst. Dies führt im Urlauberdilemma dazu, dass die Lösung (=der zu nennende Betrag) gefunden werden kann, indem von einem gleichartigen (=ähnlich denkenden) Gegenüber ausgegangen wird.

Lösung

Sowohl in Umfragen, als auch in rechnerbasierten Experimenten mit Agentensystemen kommt man dabei auf die Wahl eines Betrages nahe der maximalen Grenze, von ca. 96 Euro.

Weblinks

Das Urlauberdilemma aufgelöst
Gibt es ein Urlauberdilemma?
Was ist Spieltheorie?

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